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Abbisskraut |
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Auch genanntAbbisswurzel, Abbisskabiosenkraut, Teufelsabbisswurzel, Anbisskraut, St. Peterkraut BeschreibungIst eine Skabiosenart. Hat wie die Arnika einen mit dünnen Wurzelchen versehenen kleinen Wurzelstock, der aber wie abgebissen (abgeschnitten) im Boden steckt, woran er von der Arnikawurzel leicht zu unterscheiden ist. Auch die Blätter gleichen jenen der Arnika, daher wird die Teufelsabbisswurzel von vielen Menschen beim Sammeln mit der Arnika verwechselt. Der Stengel ist etwa 35 cm hoch, fast kahl. Die Wurzelblätter sitzen um den Stengel, sie sind mit Kerben durchzogen und etwa 4 cm lang, die Stengelblätter sind kürzer, die ganz oberen noch bedeutend kleiner. Die Blüte ist eine halbkugelige meist daumendicke blaue Blume, sie erscheint August, September, Oktober und November. Die Teufelsabbisswurzel ist eine der schönsten Herbstblumen der feuchten Wiesen, öden Orte, Wälder und Moorplätze und kommt in ganz Europa vor. Man sammelt die Wurzel im Herbst, das blühende Kraut im September. VerwendungFrüher benutzte man die Abbisswurzel als Zaubermittel. Damals glaubte man auch, die Wurzel sei wegen ihrer zauberhaften Heilwirkung vom Teufel aus Missgunst auf den Menschen abgebissen. Wie bei der Verwendung des Storchenschnabel ersichtlich ist, wirkt die Teufelsabbisswurzel fiebersenkend, als Kräutertee; ausserdem zerstossen und aufgelegt gegen Entzündungen, zerteilt Quetschungen, geronnenes Blut, stillt Schmerzen und wird mit Vorliebe gegen fliessenden Grind angewandt. Die Abbiswurzel wird auch als Tinktur benutzt. Siehe auch
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