Aron

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Auch genannt

Fieberwurz, Fresswurz, Kalbsfusswurz, deutsche Ingwerwurz, Magenwurz, Peterwurz

Beschreibung

Aron liebt den Schatten, deshalb findet man ihn auf feuchten, dunklen Waldplätzen, in Laubwäldern, aber auch auf Kalkboden. Wegen seiner Schönheit wird er von dem Gärtner im Garten gezogen, dann im Blumentopf als Zierpflanze gehalten. Er wird etwa 20 cm hoch, hat braungefkeckte, bis 14 cm lange Blätter und eine ebenso lange hellgrüne Blütenscheide, welche den etwa 4 cm langen keuligen, rotbraunen Blütenstiel (Blütenkolben) enthält. Sobald sich seine Frucht (die grünen Beeren) entwickelt, verschwinden die grünen Blätter, nur der kahle Beerenstiel mit seinen Beeren bleibt. Die Beeren sind in voller Reife scharlachrot. Aron ist eine Frühlingspflanze, deshalb ist er mit Sommeranfang verschwunden. Die Sammler sammeln ihn im Frühjahr.

Verwendung

Die Aronwurzel ist mehlhaltig (wie die Kartoffel), darum wurde sie von unseren Ahnen im Haushalt anstelle der Kartoffel verwendet. Ihr Name "Fresswurz" und "Kalbsfusswurz" verrät sie als Nahrungsmittel. In der früheren Kräuterheilkunde wurden die Aronblätter und die Wurzel bei Magenschwäche und verschiedenen Leberleiden mit bestem Erfolg gebraucht. Der berühmte Wiener Arzt Dr. Trinks lobt den Aron in der Homöopathie bei schwacher Tätigkeit der Drüsen, sowie gegen Rheumatismus, ausserdem als vorzügliches Mittel bei Bleichsucht, veralteten Katarrhen und verlorener Sprache. Also wäre ein geschwächter Magen der beste Fingerzeig, um den Aron in Anwendung zu bringen. Mit anderen ähnlich wirkenden Kräutern wirkt der Aron sehr heilsam bei Milzleiden

Siehe auch

  • Krankheiten, die mit Aron behandelt werden



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