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Bärwurz |
Aus Naturheilkraut.com
Auch genanntBärenfenchel, Bärendill, Dillblattwurz, Gleisewurz, Wilder Fenchel, Herzwurz, Mutterwurz. BeschreibungGedeiht nur auf Alpenwiesen und im Thüringer Wald, wird etwa 40 cm hoch, manchmal auch höher, blüht weiß, Juni und Juli. Die Wurzel ist oft mehrteilig, außen braun, innen weiß. Der Stengel ist verästelt und hat einen sehr starken, balsamischen Geruch. Aus der Blüte entwickelt sich ein etwa 9 mm langer, nußbrauner Samen. Man sammelt die Wurzel und den Samen im Herbst.
VerwendungIn der Heilkunde wurde die Bärwurz früher mehr als heute gebraucht. Als die Kräuterheilkunde in den Hintergrund gestellt wurde, ging es auch dieser Pflanze nicht anders, sie kam in Vergessenheit, bis der bekannte Praktiker J. Künzle sie in seine Heilpraxis aufs neue aufnahm und gegen manche Herzbeschwerden empfahl. Sie bildet einen Teil von Künzles Lapidar ®; dieses Lapidar wird von ihm als Heilmittel gegen Herzschwäche und Magenleiden empfohlen. Früher tranken die Leute oft Bärenwurztee, besonders bei Magenerkältung, aber auch bei Herzschwäche; wahrscheinlich bekam sie deshalb dann den Namen Herzwurz. Gegen die obenerwähnten Leiden wird die Bärwurz auch von Mathiolo und Zuingeri als bestes Kräutlein empfohlen. Siehe auch
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