Edeltanne

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Auch genannt

Silbertanne, Weisstanne

Beschreibung

Sie ist die Schwester der Fichte, wird aber nicht so dick und trägt eine weissgraue Rinde. In ihrer Grösse unterscheidet sie sich von der Fichte nur wenig. Sie hat breite Nadeln mit stumpfer Spitze, die auf der unteren Seite weissgestreift sind. Man findet sie überall dort, wo die Nadelbäume gerne wachsen. Man sammelt die Triebe im Frühjahr.

Verwendung

Dass die jungen Triebe mit Zucker gesotten den besten Honig geben, der besonders von Lungenkranken sehr viel gebraucht wird, ist wohl jedermann bekannt. Aber auch als Teeaufguss leisten die jungen Triebe gute Dienste bei Lungenverschleimung, Ausschlägen, Flechten und unreinem Blut, natürlich nur bei längerem Gebrauch. Ausserdem werden die Triebe und Nadeln als Absud zu Bädern, bei Gicht, Rheumatismus und besonders bei grosser Nervenschwäche angewandt.

Tannennadelbad

Man nimmt 2-4 Hand voll Nadeln und kocht sie mit Wasser in einem grossen Topf, etwa eine halbe Stunde lang, diesen Absud gibt man dem Badewasser bei, dann hat man das weltbekannte und bewährte nervenstärkende Tannennadelbad gebrauchsfertig. Wenn das Nervenleiden hochgradig ist, gebrauche man wöchentlich 2-4 solcher Bäder, sonst nur eins oder zwei.

Siehe auch

  • Krankheiten, die mit Edeltanne behandelt werden



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