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Eibisch |
Aus Naturheilkraut.com
Auch genanntAltheekraut, Heilwurz, Hemswurz, Hilfwurz, Hilfswurz, Ibisch, Ibsche, Samtpappel, Weisse Pappel, Wildes Malvenkraut BeschreibungEibisch wird im Garten gezogen, jedoch kommt er auch wild vor. Er wird bis 1 m hoch und besitzt weiche, samtartige Blätter und eine weisse Wurzel. Im Juli und August trägt der Eibisch seine weissrötliche Blüte, die fünfzählig ist. Die Blätter sollen vor der Blütezeit (Juli und August, die Wurzel im Herbst oder Frühjahr gesammelt werden. Man darf die Malve nicht mit dem Eibisch verwechseln.
VerwendungUnsere Ahnen gebrauchten den Eibisch bei allen Lungen- und Brustverschleimungen, ausserdem gegen Husten, Katarrh und Heiserkeit, als Teeaufguss. Ausserdem gilt der Eibischabsud als vorzügliches Mundwasser bei Halsgeschwüren und Mundgeschwüren; überhaupt wird der Eibischabsud dort angewandt, wo das Leiden zu erweichen ist und die Geschwulst von Fieber und Hitze befreit werden muss. Eibischblätter und Holunderblüten zu gleichen Teilen gut gekocht und in diesem Absud den Finger gebadet, erweicht den Finger, wenn er vereitert ist oder sich gar ein Fingerwurm entwickeln will; das Bad muss volle zwei Stunden genommen werden, nur dann kann man den Fingerwurm erfolgreich behandeln. Nach dem Fingerbad nehme man etwas geschabte weisse Kreide und mische sie mit süsser Milch, diese Kreidesalbe legt man auf den Finger; nach zwei Tagen ist der Fingerwurm geheilt, wenn man diese Kreideauflage am Tage etwa 2-4 mal wiederholt. Ferner wird der Eibisch gegen Ruhr, dann bei Erregungszustände der Harnorgane und bei solchen Leiden, die von Magensäure oder übermässiger Gallenabsonderung herrühren, empfohlen. Rezepturen, die Eibisch enthaltenHausmittel gegen Halsentzündung, Hausmittel gegen Lungenleiden, Hausmittel gegen Nierenleiden Siehe auch
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