Fichte

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Auch genannt

Fichtenbaum, Grünfichte, Pechtanne, Schwarztanne

Beschreibung

Ist ein bis 50 m hoher Baum mit rotbrauner Rinde. Die Blätter (Nadeln) sind einzelstehend, vierkantig und sehr gespitzt. Blüht rotbraun im Mai und Juni. Aus der Blüte entwickelt sich der grosse Fichtenzapfen; dieser und die Seitenzweige der unteren Äste hängen abwärts. Wächst überall, am meisten aber im Gebirge. Man sammelt die jungen Triebe im Frühjahr, die Zapfen in grünem Zustand.

Verwendung

Dass die jungen Fichtentriebe mit Zucker gesotten den besten Fichtennadelhonig geben, der besonders von Lungenkranken sehr viel gebraucht wird, ist wohl jedermann bekannt. Aber auch als Teeaufguss leisten die jungen Triebe gute Dienste bei Lungenverschleimung, Ausschlägen, Flechten und unreinem Blut, natürlich nur bei längerem Gebrauch. Ausserdem werden die Triebe und Nadeln der Fichte als Absud zu Bädern, bei Gicht, Rheumatismus und besonders bei grosser Nervenschwäche angewandt.

Fichtennadelbad

man nimmt 2-4 Hand voll Nadeln und kocht sie mit Wasser in einem grossen Topf, etwa eine halbe Stunde lang, diesen Absud gibt man dem Badewasser bei, dann hat man das weltbekannte und bewährte nervenstärkende Fichtennadelbad gebrauchsfertig. Wenn das Nervenleiden hochgradig ist, gebrauche man wöchentlich 2-4 solcher Bäder, sonst nur eins oder zwei.

Siehe auch