Frauenmantelkraut

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Auch genannt

Alchemillenkraut, Frauenmantel, Gänsegrünkraut, Hefkraut, Löwenfusskraut, Marienmantelkraut, Mantelkraut, Milchkraut, Ottergallkraut, Sinau, Sintau, Taurosenkraut, Taumantelkraut

Beschreibung

Frauenmantelkraut wächst auf Süssheuwiesen, an Bächen, Wegen und Gräben. Wird bis 25 cm hoch, blüht hellgrün, Mai und Juni. Die Blätter sind nierenförmig am Rande gesägt, 5-10 cm im Durchmesser. Wenn der Tau auf den Blättern liegt, schimmern sie silberglänzend. Das ganze Kraut sammelt man in der Blütezeit (Mai und Juni), die Blätter kann man auch den ganzen Sommer über sammeln.

Verwendung

Frauenmantel gut gekocht jund warm getrunken oder zu Bädern gebraucht, wirkt stark zusammenziehend und rasch heilend; wassertreibend, herz- und nervenstärkend, letzteres aber nur dann, wenn Frauenmanteltee eine lange Zeit genommen wird. Frauenmantel beseitigt Wundfieber, Geschwüre und heilt jede Art alter und neuer Wunden, auch wenn sie noch so verwahrlost und vereitert sind.

Aber nicht nur gegen Wunden verschiedener Art ist er ein sicherer Helfer, sondern auch bei Gliederschwäche und Blutarmut. Kleine Kinder, die sehr schwache Muskeln haben und um die übliche Zeit noch nicht gehen können, bade man vierzehn Tage lang täglich etwa eine Viertelstunde in dem Frauenmantelabsud, dadurch werden die Glieder und Muskeln sehr gekräftigt und die Kleinen kommen bald zum gehen.

Rezepturen, die Frauenmantelkraut enthalten


Siehe auch