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Kölnischwasser |
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Die Auffassungen über die Zusammensetzung dieses mit Recht beliebten Toilettewassers sind verschieden. In Deutschland und in einigen anderen Ländern schätzt man das Kölnische Wasser mit einer einfachen, herbfrischen oder oder unaufdringlich blumig-frischen Geruchsnote. In Frankreich und in den südlichen Ländern, Lateinamerika usw., soll neben einer erfrischenden Note eine haftfeste, parfümartige Note vorhanden sein. Das Eau de Cologne, als klassisches Erzeugnis aufgefaßt, ist kein Parfum, sondern ein erfrischendes, belebendes Toilettewasser, und als solches darf sein Geruchscharakter nicht lastend sein. Alle Riechstoffe, die in der Lage sind, den eigentlichen Grundton zu verändern, scheiden deshalb aus. Dies gilt ganz besonders von fast allen Harzfixateuren (z. B. Benzoe, Tolu usw.), dann von Ketonmoschus, Ambrettmoschus, Xylolmoschus, Äthyl- oder Methyleinnamat. Im Eau de Cologne mit Parfumcharakter können hingegen diese und andere Riechstoffe zur Verwendung gelangen (Eau de Cologne ambrée, Blumen-Eau de Cologne usw.). Eau de Cologne besteht aus einer Citrusöl-Mischung in Alkohol. Der Gehalt an ätherischen Ölen beträgt bei einer guten Ware 2-3%, der Alkoholgehalt 80-90%. Folgende ätherische Öle werden zum Aufbau der klassischen Eau de Cologne-Note herangezogen:
In modernern Sorten von Eau de Cologne gelangen u. a. auch zur Verwendung:
seltener:
Nach W. Poucher kann man ältere Vorschriften wie folgt modernisieren:
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