Knöterich

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Auch genannt

Centinodenkraut, Knotenwegerichkraut, Tausendknotenkraut, Vogelknöterich

Beschreibung

Wie schon sein Name andeutet, ist der Stengel knotig, er wird 20 bis 40 cm hoch. Wächst zwischen Pflastersteinen, Sandhaufen, auf steinigem Boden im Gebirge, aber auch an Wegen und Gräben. Blüht braun, wie der Sauerampfer, im Mai, Juni, Juli, August, September und Oktober. Man sammelt das Kraut den ganzen Sommer. Es gibt etwa 12 Knötericharten; alle sind heilwirkend.

Verwendung

Der Knöterich wirkt stark zusammenziehend auf die Harnorgane, daher wirkt er bei Bettnässen sehr heilsam; man muss ihn mit ebensoviel Johanneskraut und Schafgarbe mischen, sieden und als Tee benützen; er entfernt das Bettnässen rasch.

Ausserdem ist der Knöterich bei Durchfall, Ruhr, Blutung und Schleimfluss angezeigt. Der Tee soll in Rotwein gesotten und schluckweise getrunken werden, wenn man den gewünschten Erfolg erzielen will.

In uralten Kräuterbüchern wird er bei Griesleiden und Steinleiden in der Niere und Blase sehr gerühmt, sodann bei Lungenleiden, Magengeschwüre und Darmgeschwüre, gegen katarrhalische Entzündungen der Nieren, Blasen- und Geschlechtsorgane; aber auch gegen Gallensteine soll er vorteilhaft wirken.

Künzle empfiehlt den Knöterich gegen englische Krankheit, in der Überzeugung, dass die Knöterichbäder, oft benutzt, zum Ziel führen.

Wer an der lästigen Krätze leidet, soll sich einen starken Knöterichabsud herstellen und in diesem die leidenden Glieder baden, er wird bald genesen.

Ausserdem wird der Knöterich bei faulen Wunden als ein ausgezeichnet wirkendes Mittel empfohlen, ebenso gegen wildes Fleisch, Halsbräune und Geschwüre.

Als Gurgelwasser benutzt, befestigt der Absud Lockere Zähne. Diese grosse Heilwirkung wird besonders dem Wasserknöterich-Polygonum hydropiper, auch Wasserpfeffer und Flohkraut genannt, zugesprochen.

Wasserknöterich zu Pulver gemacht und auf Wunden gestreut, heilt diese rasch und beseitigt das wilde Fleisch.

Rezepturen, die Knöterich enthalten


Siehe auch

  • Krankheiten, die mit Knöterich behandelt werden