Lavendel

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Auch genannt

Fander, Flander, Spiklavendel, Spicke

Beschreibung

Ist ein 30 bis 40 cm hoher, buschiger, fast holziger Strauch, mit kleinen schmalen Blättern, in Art der Rosmarinblätter; diese haben einen scharfen, aromatischen Geruch. Blüht blau, Juli bis August. Man findet diese Pflanze häufig im Gebirge, sie wird aber auch im Garten gezogen. Man sammelt das blühende Kraut (Juli bis August).

Verwendung

Lavendel wird am meisten von Parfümeriefabriken zur Herstellung des Lavendel- und Kölnischwassers gebraucht. Aber auch als Heilmittel wird dieses Kraut sehr geschätzt. Lavendel galt früher als ein ausgezeichnetes Mittel bei Ohnmachten, Lähmungen, Verstauchungen; besonders gegen Schlaganfall werden die Blüten und Blätter mit anderen ähnlich wirkenden Kräutern angewendet. Wer oft an Schwindelanfällen leidet, versuche es einmal mit diesem Kraut und trinke jeden Abend eine Tasse vor dem Schlafengehen, er wird mit seiner Wirkung sicher zufrieden sein.

Ein uraltes Rezept gegen Schlaganfall

Davon nimmt man jeden Morgen und Abend einen Esslöffel voll.

Spicköl (Lavendelöl) wird innerlich gegen Rheumatismus, ferner äusserlich bei Gicht, Blutunterlaufungen und zum Einreiben bei Zerrungen und Verrenkungen als ein gut wirkendes Mittel gebraucht.

Lavendel wird auch als Teemischung gegen Alpdrücken und Bewusstlosigkeit verwendet.

Siehe auch

  • Krankheiten, die mit Lavendel behandelt werden



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