Lebenselixier

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Inhaltsverzeichnis

Geheimnis des hohen Alters

Seit Menschengedenken war es der Wunsch eines jeden, sich möglichst lange jung und gesund zu erhalten. Es ist daher auch sehr begreiflich, dass zu allen Zeiten von berufener Seite aus die grössten Anstrengungen gemacht wurden, wirksame Verjüngungsmethoden und Lebensverlängerungsmittel der leidenden Menschheit zu schenken. Leider sind bis in die jüngste Zeit hinein alle Versuche gescheitert, ein besseres Mittel von dauerhaftem Erfolg als die bewährten Kräuter herzustellen. Deshalb bleibt auch uns nichts anderes übrig, wenn wir das hohe Alter unserer Ahnen erreichen wollen, als wieder zurückzukehren zur Natur, zurück zur edlen guten Wirkung der Heilkräuter. Denn es liegt noch kein Beweis vor, der uns zeigen könnte, dass durch chemische Mittel ein gesundes und hohes Alter von 130 Jahren erreicht werden kann.

Wie z.B. die "Illustrierte Apothekerzeitung" von 1936 Nr.3, zu berichten weiss: "Aus einer vergessenen Mappe: Das Rezept eines schwedischen Arztes. Dieses Rezept ist unter den Papieren eines schwedischen Arztes namens Germers gefunden worden, welcher im 104. Jahr seines Lebens durch einen Sturz vom Pferd ums Leben kam."

Dieses Geheimnis hat dessen Familie etliche Jahrhunderte hindurch besessen, und diese Leute sind ausserordentlich alt dabei geworden, sein Grossvater lebte 130, sein Vater 112 und seine Mutter 107 Jahre durch den Gebrauch dieses Elixieres. Sie nahmen 7-8 Tropfen davon am Morgen und Abend mit Rotwein, Tee oder in der Suppe ein.

Das Geheimrezept und seine Bestandteile

Alle diese Mittel werden zu Pulver gestossen und durch ein Haarsieb getrieben, man tut dies hierauf nebst dem Theriak in eine grosse Flasche und giesst 1 Liter guten Branntwein darauf. Die Flasche wird mit einem nassen Pergament zugebunden und wenn dieses getrocknet ist, sticht man einige Nadelstiche hinein, damit die Flasche von dem sich entwickelnden Dunst nicht zerberstet. Man lässt es hiernach 9 Tage im Schatten stehen und schüttelt die Flasche täglich 2-3 mal um; am zehnten Tag wird der Inhalt ohne Bodensatz und ohne viel zu bewegen in ein anderes Gefäss gegossen und aufbewahrt. Hierauf wird abermals ein Liter Branntwein zugegossen und wie das erstemal verfahren, am zehnten Tag abermals abgegossen; wenn man merkt, dass die Flüssigkeit trübe werden will, lässt man sie durch Filtrierpapier laufen. Dann mischt man den Inhalt beider Flaschen und bewahrt ihn zum Gebrauch auf.

Verwendung

Schon am ersten Tag des Ansatzes kann man von diesem Mittel Gebrauch machen. Es stärkt die Nerven und gibt den Lebensgeistern neue Kraft, schärft die Sinne, nimmt das Zittern der Glieder und die Schmerzen des Schnupfen, vertreibt Sodbrennen und fördert die Verdauung, ist gut gegen Blähung, tötet Würmer und heilt Wunden und Magenkolik in kurzer Zeit, reinigt das Blut und fördert die Zirkulation, ist ein untrügliches Mittel gegen Gicht, fördert die Regel, gibt die verlorene Farbe wieder, laxiert unmerklich und ohne Schmerzen, wenn man zwei- bis dreifache Dosis nimmt, kurz, es ist die Wiederherstellung aller menschlichen Gesundheit, selbst für abgelebte Leute, wenn man es so gebraucht, wie es oben vorgeschrieben ist.

Es treibt ohne Gefahr die Blattern heraus und hat das bewundernswerte an sich, dass man eine starke Dosis nehmen kann; es ist ein Prophylaxemittel gegen ansteckende Krankheit.

der tägliche Gebrauch

  • 8-9 Tropfen für Männer
  • 7 Tropfen für Frauen
  • Kinder erhalten 1-3 Tropfen in Tee

Heilpflanzen, die als Lebenselixier angewandt werden

Hafer



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