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Rosmarin |
Auch genanntAntonkraut, Meertran, Rosmarinuskraut, Rosmariakraut BeschreibungDieser herrliche, wohlriechende Strauch wird im Garten und Blumentopf gezogen; er wird etwa 30 bis 70 cm hoch, manchmal auch einen Meter. Hat kleine, schmale, immergrüne Blätter. Blüht weiss und rötlich, im März, April uns Mai, zum zweitenmal im Herbst, später nur selten. Man sammelt das blühende Kraut nur im Frühjahr. Die Blätter kann man aber auch den ganzen Sommer sammeln. VerwendungRosmarinwein getrunken, ist ein ausgezeichnetes Mittel bei sehr phlegmatischem, schwachem und verschleimtem Magen; er vermag den Magen schnell zu stärken und hilft bei diesen Leiden auch dann, wenn kein anderes Mittel helfen kann; er muss etwa 14 Tage lang benutzt werden. Der Rosmarin ist bekannt als ein vorzügliches, herzstärkendes und Herzwassersucht heilendes Mittel, der mit Erfolg bei Brustwassersucht und Bauchwassersucht gebraucht wird. Am besten wirkt der Rosmarin in Weisswein angesetzt und schluckweise öfters am Tag getrunken, besonders morgens und abends bei leerem Magen genommen. Die alten Ärzte empfehlen den Rosmarin gegen Schlaganfall und dickes Blut. Gegen diese Übel nehme man Rosmarin, Salbei, Betonien, Meisterwurz, Lavendel, Veilchen, Nussblätter, Anserine und Nelkenwurz, mische sie gut untereinander und benutzte sie als Teeaufguss, am besten wirken diese Kräuter in Weisswein gesotten und diesen je nach Belieben, abends und morgens schluckweise getrunken. Rosmarin dient auch als ein vorzügliches Schönheitsmittel, wenn man sich mit dem Absud morgens und abends einreibt, bekommt man eine schöne, glatte Haut; mit Lavendelblumen vermischt, gibt Rosmarin das Kölnischwasser, das ja allgemein bekannt ist gegen unreine Haut. Rosmarin wird auch als Teemischung gegen Alpdrücken verwendet. Siehe auch
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