Tausendguldenkraut

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Auch genannt

Biberkraut, Erdgallenkraut, Fieberkraut, Himmelsblümchen, Laurinkraut, Aurinkraut, Margretenblume, Rötling

Beschreibung

Wächst auf Auen und lehmigen, sonnigen Plätzen, in abgeholzten Wäldern und feuchten Wiesen, wird 20-40 cm hoch, blüht rosarot, Juni und Juli. Die Blätter sind glatt, schmal, manchmal einen Fingernagel lang, sie sind sehr bitter im Geschmack. Man sammelt das blühende Kraut (Juni und Juli).

Verwendung

Der Gebrauch des Tausendguldenkrauts ist uralt. Schon immer haben Magen- und Leberleidende Tausendguldenkraut gesammelt und damit diese Organe gestärkt und geheilt. Eine kleine Tasse Tee, täglich getrunken, genügt, um die Verdauungsorgane zu kräftigen. Der Tee führt leicht ab, reinigt das Blut und wirkt günstig auf die Gallenbereitung.

Gegen verschiedene Leiden ist Tausendguldenkraut unentbehrlich; denn es macht das Blut dünn und entfernt daraus die schlechten Stoffe. Ein Kräutermann, der täglich ein wenig Tausendguldenkraut benutzte, war in seinem Alter noch so frisch und gesund, dass er selbst die grössten Berge mit Leichtigkeit bezwingen konnte.

Ausserdem wirkt der Tee vom Tausendguldenkraut anregend auf die Verdauung, beseitigt Sodbrennen, Magenschmerzen und Wechselfieber, ferner hat er einen vorzüglichen Einfluss auf den Darm, hier beseitigt er Darmstockung, Gallenleiden und Leberverhärtung. Wer fette Nahrung und Einbrennsuppen oder solche Saucen nicht vertragen kann, trinke eine Zeitlang täglich eine Tasse dieses Tees, er wird über den Erfolg staunen.

Siehe auch



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