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Thymian |
Auch genanntBienenkraut, Gartenthymian, Demutkraut, Feldthymian, Grollnkraut, Hühnerklee, Immenkraut, Kranzelkraut, Kandelkraut, Steinkleie, Quendel BeschreibungWächst auf sehr mageren Plätzen, an Rainen, Wegen und auf Wiesen, wird 5-10 cm hoch, blüht rot, im Mai, Juni, Juli, August und September. Man pflanzt ihn auch im Gemüsegarten als Küchengewürz an. Dieses Kraut wird in katholischen Kreisen für Frohnleichnam zu Kränzen gebunden. Man sammelt das ganze Kraut den ganzen Sommer in seiner Blütezeit. VerwendungDie Blüten von Thymian wirken sehr erwärmend, weshalb man sie bei grosser Magenerkältung mit sicherem Erfolg anwenden kann. Gegen Erkältung wird er als Teemischung verwendet. Ausserdem wirkt das ganze Kraut gesotten und zu Bädern verwendet, nervenstärkend; als Teeaufguss heilt er mit Brennesselkraut Magengeschwüre, reinigt den Magen von verhocktem Schleim und schafft ihn mit dem Stuhl aus, er stärkt besonders die Magennerven. Mit Veilchen gemischt, gesotten und genommen, ist er der beste und bewährteste Tee bei Keuchhusten; hier hilft er oft überraschend schnell, manchmal ist das Übel schon in einigen Tagen behoben. Thymian zerteilt auch das geronnene Blut und treibt stark den Harn. Thymianbäder sind bekannt als ein gutes Mittel bei Kindern, die in der üblichen Zeit noch nicht gehen können. Nach Dr. Müller ist der Erfolg dieser Bäder auffallend, wenn die Kleinen ihre Füsse nicht gebrauchen können und man ihnen die Füsse öfter in dem Absud badet. Der Thymian wird auch in der Küche als Gewürz für die Saucen gebraucht, er gibt den Speisen den besten Wohlgeschmack. Siehe auch
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