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Vollblütigkeit |
BeschreibungVollblütige Naturen erkennt man sofort an ihrer schönen, roten Gesichtsfarbe und dem fleischigen Körper. Solche Menschen ermüden nach der geringsten Anstrengung und fallen dann bei ihrer Erholung leicht in tiefen Schlaf. Diese Leute sind sehr zu Schlaganfall geneigt, sie werden auch oft davon betroffen, wenn sie dagegen nichts unternehmen. Die Kennzeichen und Vorboten eines Schlaganfalls sind höchst verschieden. Schwindelanfälle, Gliedereinschlafen und Zähneknirschen im Schlaf sind die sichersten Anzeichen und der beste Hinweis, dass man gegen Vollblütigkeit unbedingt etwas unternehmen muss. Wer vorbeugt, wird es nicht bereuen oder wie jene, die nichts unternehmen, gar mit dem Leben büssen oder ihr ganzes Leben leiden müssen. KräuteranwendungFolgende Kräuterrezept hift gegen dieses Übel: Eine Handvoll Salbei, Dosten, Majoran, 30 Gramm Sennesblätter, gute fünf Finger voll Johanneskrautblüten, Lavendelblüten, 12 Gramm Lärchenschwamm, 30 Gramm Wacholderbeeren, 6 Gramm Zibeben, Benediktenkraut, Muskatnuss, Zimt und Weinsteinsalz, diese Kräuter macht man womöglich zu Pulver, dann mischt man sie zusammen und legt sie in ein Glas, worauf man Branntwein schüttet, bis er zwei Finger über den Kräutern steht. Das Gefäss mit dem Inhalt stellt man etwa 14 Tage an die Wärme, nach dieser Zeit seiht man die Kräuter ab und so hat man das beste Mittel gegen dickes Blut gebrauchsfertig. Man nimmt davon morgens und abends einen Esslöffel voll in den nüchternen Magen. Aber auch Meisterwurz, Rosmarin, Bertramwurz, Nelkenwurz, Anserine, Fünffingerkraut, Veilchen, Wacholder, Raute, Salbei, Anis und Fenchel sind, nach den Teeregeln gebraucht, aussergewöhnlich wirkende Kräuter gegen dickes Blut und seine Folgen. Mittel gegen Vollblütigkeit
Fakten zu Vollblütigkeit
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