Würmer

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Beschreibung

Diese Schmarotzer machen sich durch eine Menge krankhafter Erscheinungen bemerkbar, Appetitlosigkeit, Speichelfluss, Verstopfung oder Durchfall, Brechreiz, Herzleiden, besonders Herzklopfen, Jucken in der Nase und am After, unruhiger Schlaf, Knirschen mit den Zähnen im Schlaf, blaue Ringe um die Augen, Blässe und Magerkeit, mitunter auch Fieber.

Ursache

Viel trockenes Brot essen und Darmverschleimung, Essen unreiner Speisen.

Kräuteranwendung

Enzianwurzel, Knoblauch, Rainfarnblüten und Wermut als Tee gebrauchen, vertreibt alle Würmer. Auch Farnkraut in Weisswein gesotten oder angesetzt und genommen, entfernt nicht nur die kleinen Schmarotzer, sondern auch der Bandwurm muss dem Farn weichen. Sämtliche Würmer werden damit getötet.

Beim Einnehmen von Farn muss man aber vorsichtig sein, da die Farnwurzel leicht Nervenzuckungen und giftige Wirkungen hervorruft. Die Dosis in Wasser oder Wein gesotten ist 8-20 Gramm der Farnwurzel, in Pulverform 8-15 Gramm.

Mittel gegen Würmer

Heilpflanze Erntezeit Gedeiht Lateinische Bezeichnung
Baldrian Frühjahr An Gräben
Auf nassen Wiesen
Auf sumpfigen Plätzen
In Wäldern
In Gebüschen
Valeriana officinalis
Enzian Frühjahr
Herbst
Im Gebirge
Auf Alpenwiesen
Gentiana lutea
Farnkraut Sommer
Frühjahr
Herbst
In Wäldern
An Bächen
Aspidium Felix mas
Faulbaum Frühjahr In Wäldern
Auf feuchten Plätzen
In Gebüschen
An Hecken
Frangula alnus
Gartenraute Juni
Herbst
In Gärten Ruta graveolens
Johanneskraut Juni
Juli
August
Auf steinigen Wiesen
Auf Rainen
Auf Kieshaufen
An Wegen
An Flussufern
Hypericum perforatum
Lebenselixier
Meisterwurz Herbst In den Alpen
Im Gebirge
Unter Huflattich
Imperatoria Ostruthium
Rainfarn Juni
August
An Bächen
Auf Rainen
An Wegen
An Flussufern
Tanacetum vulgare
Wacholder Herbst
Frühjahr
In Wäldern
Auf Heiden
In Gärten
Im Gebirge
Juniperus communis
Wermut Juni
Juli
August
September
In Gärten
In den Alpen
Artimesia absinthium
Zwiebel Allium cepa


Siehe auch


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