Zypresse

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Beschreibung

Am meisten wird dieser orientalische Baum auf Friedhöfen oder als Hecke gezogen; er bildet mit seinen nadelähnlichen Blättern ein schönes immergrünes Gebüsch. Er wird bei uns 2-6 m hoch. Seine Blüte erscheint März und April, aus dieser entwickelt sich eine erbsengrosse, gelbe, etwa 4 cm lange Frucht; diese besitzt der Zypressenstrauch in Massen. Man sammelt die Zweige im Frühjahr, die Früchte (kleine Zäpfchen) im Herbst.

Verwendung

Der Zypressenspiritus ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Hühneraugen und Warzen.

Rezept für Zypressenspiritus

Man nimmt grüne Zypressenzweige und setzt sie etwa 14 Tage in Brennspiritus an die Wärme, hernach ist der Spiritus gebrauchsfertig. (Die Zweige werden zerkleinert und mit soviel Brennspiritus übergossen, bis er diese im Glas gut zudeckt. Das Glas muss gut abgeschlossen werden, damit sich der Spiritus nicht verflüchtigt.) Man tauche eine Watte in diesen Spiritus und lege sie auf das Hühnerauge oder die Warze, dann klebt man ein Heftplaster darüber, damit die Watte nass bleibt und das Hühnerauge luftdicht abgeschlossen ist. So wird das Hühnerauge samt der Wurzel gelöst, so das es nach 24 Stunden ganz und gar beseitigt werden kann.

Früher gab man den Zypressenabsud gegen Wassersucht, die Blätter in Wein gesotten, wurden besonders den Greisen, die den Harn nicht mehr halten können, mit bestem Erfolg gegeben; gegen dieses Leiden wurde der Zypressenwein als besonderes Mittel empfohlen.

Siehe auch

  • Krankheiten, die mit Zypresse behandelt werden



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